Faith No More

faithnomore_portlet_video
faithnomore_portlet_kaufen
sign in


Forgot your password?

Please click here.

If you are not a member yet you can register here.

Search

Biografie

Biografie

Faith No More Album Cover Best-OfThe Very Best Definitive Ultimate: Greatest Hits Collection

Die wohl spektakulärste Re-Union des Jahres 2009 wurde im Februar bestätigt! Mike Patton, Mike Bordin, Roddy Bottum, Bill Gould und Jon Hudson werden in diesem Jahr als FAITH NO MORE wieder gemeinsam auf der Bühne stehen. In der laufenden Festivalsaison wird man die Vorreiter des Rock/Metal/HipHop-Crossovers beim Hurricane, Southside, Highfield, Area 4, in Frankfurt und in der Berliner Wuhlheide live erleben können! Die Saison kann kommen.

Zur sensationellen Wiedervereinigung FAITH NO MOREs gibt es nun eine passende Best of-/Rarities-Compilation, die den nicht übertriebenen Titel The Very Best Definitive Ultimate Greatest Hits Collection trägt. 18 definitive FAITH NO MORE-Glanzlichter wie Caffeine, Digging The Grave, Ashes To Ashes und die Ballade Easy zeichnen über 14 Jahre bewegte Bandgeschichte nach und verdeutlichen, warum FAITH NO MORE auch nach heutigen Maßstäben eine enorm wichtige Band sind. Die langjährigen Fans dürften sich besonders über die Bonus-Disc des Packs freuen, die vornehmlich aus B-Seiten besteht und zusätzlich zwei Tracks enthält, die nur als Giveaways für Kerrang! und Sounds erschienen und seit zwanzig Jahren vergriffen waren, nämlich Sweet Emotion (1989) und New Improved Song (1988).

Faith No More Pressefoto 1992Sämtliche Tracks des Albums wurden natürlich Remastert und soundtechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Das Package enthält überdies Liner-Notes von Kerrang!-Editor und FAITH NO MORE-Fan No #1 Paul Brannigan.

Die Geschichte FAITH NO MOREs war von Anfang an von Umbesetzungen und der Suche nach der optimalen Chemie geprägt. Ursprünglich „Faith No Man“ betitelt, nannte sich die Band nach dem Ausstieg des Namengebers Mike ‚The Man’ Morris schon 1982 in FAITH NO MORE um, und nachdem man lange Zeit darauf verwendet hatte, einen geeigneten Sänger zu finden (unter den Anwärtern befand sich auch eine angehende Sängerin namens Courtney Love), nahm zunächst Chuck Mosley das Mikro in die Hand. Nach weiteren Umbesetzungen erschien 1985 das Indie-Debüt We Care A Lot. Das erste Major-Album Introduce Yourself (1987), das unter anderem den Song We Care A Lot noch einmal im Repertoire hatte, brachte FAITH NO MORE auf die erste Europa-Tour. Allerdings hatte sich Sänger Mosley am Ende der Tour ins Aus gesoffen und wurde gefeuert. Auftritt des Lead-Sängers von Mr. Bungle, Mike Patton, dessen Vocals schließlich zum Markenzeichen FAITH NO MOREs wurden.

Faith No More Pressefoto 1995aMit dem dritten Album The Real Thing (1989) hatten FAITH NO MORE ihren Stil gefunden. Zum ersten Mal in der Rockgeschichte klang die Metal-HipHop-Verbindung nicht wie ein fauler Kompromiss sondern wurde zu einem eigenen Genre. Songs wie The Real Thing, From Out Of Nowhere und Epic wurden zu durchschlagenden Hits, die der Band zu weltweiter Anerkennung verhalfen. Inzwischen ging es mit Metallica und Guns N’Roses auf Tour.
Angel Dust folgte 1992 und bildet mit Caffeine, Kindergarten, A Small Victory das fundamentale FAITH NO MORE-Repertoire. Spannungen zwischen der Band und Gitarrist Jim Martin führten zu dessen Ausstieg, und nach einem kurzen Gastspiel des Mr. Bungle-Gitarristen Trey Spruance auf King For A Day, Fool For A Lifetime (1995) sprang der ehemalige Roadie Dean Menta ein. Nichtsdestotrotz wurde das Album vor allem in Australien (Chart #1) und Europa (Platz 8 in Deutschland) ein Erfolg und hielt mit Songs wie Evidence, Digging The Grave (D: Top-50) und Ricochet ein ganzes Paket an Kultklassikern bereit.
Auf dem sechsten und letzten Album Of The Year (1997) hatte John Hudson Dean Menta bereits an der Gitarre abgelöst. Mit Songs wie Ashes To Ashes und Stripsearch spielte es sich bis auf Platz 2 der deutschen Charts, doch die Bandmitglieder gingen verstärkt eigene Wege. Am 19. April 1998 schickte Bill Gould per Mail und Fax die Message: „Nach 15 langen und fruchtbaren Jahren haben FAITH NO MORE entschieden, allen Spekulationen ein Ende zu bereiten und sich aufzulösen. Es ist eine gemeinsame Entscheidung aller Bandmitglieder und niemand wird mit dem Finger auf andere zeigen. Die Band möchte allen Fans und Freunden danken, die die Band während ihrer Geschichte unterstützt haben.“

Faith_No_More_1992b.jpgFAITH NO MORE waren immer ein schizophrenes Wesen, eine Hälfte Katze, eine Hälfte Hund. Darin bestand ihre Energie. 11 Jahre nach dem Split sind sie bereit, ihre Geschichte weiter zu schreiben, und vielleicht war es gerade diese Pause, die ihnen die Möglichkeit gab, einen neuen, kraftvollen Anfang zu setzen. „Wir haben uns zusammen gesetzt und über alles gesprochen“, so eine jüngst veröffentlichte Verlautbarung der Band. „Wir haben nun den Abstand, mit einem klaren Blick zurück zu schauen. Die Musik klingt immer noch gut, wir haben keine weiteren Verpflichtungen und wir haben ein arschkickendes Set zusammen gestellt. Wir alle haben das Gefühl, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Wir wissen nicht, was die Zukunft bringen wird, aber wir werden es herausfinden.“

Du musst dich einloggen oder registrieren um einen Kommentar zu verfassen.